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Samtgemeinde Gellersen

Das Wappen der Samtgemeinde Gellersen

  Wappen der Samtgemeinde Gellersen

Der Wappeninhalt geht auf die Herkunft der Bevölkerung ein.

Die linke Wappenhälfte versinnbildlicht durch einen Eichenzweig die angestammte niedersächsische Bevölkerung.

Die Eiche ist als landschaftlicher Baum Niedersachsens anzusehen. Die sechs Blätter und die sechs Eicheln sollen an die selbständigen bzw. ehemals selbständigen Gemeinden Reppenstedt, Kirchgellersen, Westergellersen, Südergellersen, Heiligenthal und Dachtmissen erinnern, die seit dem 1. März 1974 zu einer neuen Einheit, der Samtgemeinde Gellersen, verschmolzen sind.

Der rechte Wappeninhalt zeigt ein Hochkreuz, das "Deutsche Ostkreuz", um derjenigen Bevölkerungsgruppen zu gedenken, die Ihre Heimat in den ehemals Deutschen Ostgebieten hatten.

 

 

Und so kam es zu dem heutigen Wappen der Samtgemeinde Gellersen:

Nachdem 1975 die Bevölkerung dazu aufgerufen wurde, Vorschläge für die Gestaltung des Wappens bei der Samtgemeindeverwaltung einzureichen, wurde aus den 16 Einsendungen ein Vorschlag zur fachlichen Ersteinschätzung dem Niedersächsichen Hauptstaatsarchiv Hannover vorgelegt. Dort bestanden allerdings grundsätzliche Bedenken bezüglich der Gestaltung, so dass dieser Vorschlag verworfen werden musste.

Letztlich hatte der Reppenstedter Malermeister Adalbert Petersen, auf Grundlage der vom Archiv mitgeteilten Voraussetzungen, einen Entwurf vorgelegt, der - so war die einhellige politische Meinung - keine Erinnerung an die Vergangenheit der Mitgliedsgemeinden darstellen sollte. Dieser Entwurf fand schließlich die Zustimmung des Archives ("besonders qualifizierter Wappenvorschlag") und des Rates der Samtgemeinde Gellersen am 15. Oktober 1975. Die Genehmigung durch den Landkreis Lüneburg erfolgte am 17. November 1975.

Lutz Tetau
Archivar der Samtgemeinde Gellersen