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Senioren

Seniorenkonferenzen 2025

Die Samtgemeinde Gellersen hat im Jahr 2025 Seniorinnen und Senioren zu einer Seniorenkonferenz eingeladen. Im Mittelpunkt standen Themen, die im Alltag älterer Menschen eine besondere Rolle spielen: Wohnen im Alter, Gesundheit und Pflege, Mobilität, Freizeitangebote und gesellschaftliche Teilhabe. Die Samtgemeinde Gellersen wollte auf diese Weise mit den Seniorinnen und Senioren ins Gespräch kommen, damit deren Erfahrungen, Ideen und Wünsche in die zukünftige Entwicklung der Samtgemeinde Gellersen einfließen.

Die Konferenz fand an zwei Terminen statt:

  • Samstag, 11. Oktober 2025 - Gellersenhalle in Reppenstedt, 10:00 - ca. 15:00 Uhr
  • Samstag, 18. Oktober 2025 - Dorfgemeinschaftshaus Kirchgellersen, 10:00 - ca. 15:00 Uhr

 


 

Wir freuen uns Ihnen die Ergebnisse der Seniorenkonferenzen bekanntgeben zu können:

 


 

Ergebnisse aus der Seniorenkonferenz 2025

Im Oktober 2025 hat die Samtgemeinde Gellersen Seniorinnen und Senioren zu einer Seniorenkonferenz eingeladen. An zwei Samstagen kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Gellersenhalle in Reppenstedt und im Dorfgemeinschaftshaus Kirchgellersen zusammen. Besprochen wurden Themen, die im Alltag älterer Menschen eine besondere Rolle spielen: Wohnen im Alter, Gesundheit und Pflege, Mobilität, Freizeitangebote und gesellschaftliche Teilhabe. Die Samtgemeinde wollte mit den Seniorinnen und Senioren ins Gespräch kommen, damit ihre Erfahrungen und Anliegen in die weitere Entwicklung der Samtgemeinde einfließen. Aus den beiden Tagen ist ein Bericht mit Handlungsempfehlungen hervorgegangen, der inzwischen vorliegt und auf der Internetseite der Samtgemeinde abrufbar ist. Sechs Empfehlungen wurden in den Gesprächen besonders häufig genannt.

An erster Stelle steht der Wunsch nach einem zentralen Seniorenbüro im Rathaus. Wer Unterstützung sucht, etwa beim Antrag auf einen Pflegegrad oder bei Fragen zu Hilfen im Alltag, soll dort einen festen Ansprechpartner vorfinden, telefonisch wie persönlich. Hintergrund ist die Erfahrung, dass zwar viele Angebote bestehen, die Zuständigkeiten für die Bürgerinnen und Bürger jedoch oft unübersichtlich sind.

Eng damit verbunden ist der Aufbau einer organisierten Nachbarschaftshilfe. Gemeint sind ehrenamtliche Strukturen, die im Alltag entlasten, etwa wenn eine Mitfahrgelegenheit zum Arzt benötigt oder nach einem Umzug Anschluss in der neuen Nachbarschaft gesucht wird. Mitwirken könnten örtliche Vereine ebenso wie das DRK oder die Kirchengemeinden.

Eine dritte Empfehlung betrifft die Kommunikation. Viele Angebote bestehen bereits, sind in der Bevölkerung jedoch nicht hinreichend bekannt. Vorgeschlagen wird eine regelmäßige Seniorenseite im Mitteilungsblatt „Gellersen - Heute und Morgen“, ergänzt durch Informationen auf der Internetseite, die auch ohne digitale Vorkenntnisse gut auffindbar sind.

Die weiteren Empfehlungen betreffen Mobilität und Gesundheit. Ein Bürgerbus mit ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern könnte Wege erleichtern, die der reguläre ÖPNV nicht abdeckt, gerade in Südergellersen und Heiligenthal. Ein vergünstigtes oder kostenfreies Kurzstreckenticket würde kleine Alltagswege im Bus bezahlbar machen. Häufig genannt wurde zudem das Modell einer Gemeindeschwester als niedrigschwellige Anlaufstelle für Gesundheitsfragen. Sie könnte durch Hausbesuche und Beratung zugleich die hausärztliche Versorgung entlasten.

Neben diesen Schwerpunkten enthält der Bericht zahlreiche weitere Hinweise, etwa zur Sicherheit von Gehwegen oder zu Schulungen im Umgang mit dem Smartphone und Internet. Den vollständigen Bericht mit allen Handlungsempfehlungen finden Sie weiter oben auf dieser Seite.

Der Bericht wurde nun auch im Fachausschuss für Kinder, Jugend, Senioren, Soziales, Partnerschaften und Kultur vorgestellt und wird in der zukünftigen Entwicklung der Samtgemeinde Gellersen Berücksichtigung finden.